Archiv für den Monat: Dezember 2014

Passive Schläge auf unbequeme Anspielpunkte

Oftmals ist man gezwungen den gegnerischen Spieler angreifen zu lassen. Sei es aufgrund der eigenen Unterlegenheit, oder aber auch aus taktischer Sicht, z.B. wenn die eigene Stärke im Block- und Konterspiel liegt.

Blockbälle auf den Ellenbogen

Im Normalfall ist man froh, wenn überhaupt ein Angriffsball des Gegners returniert werden kann. Baut dieser sein Spiel eher mit einem sicheren Topspin zur Eröffnung auf, so wird der Punkt häufig über mehrere Ballwechsel entschieden.

Dann entscheidet nicht nur Aggressivität im Angriffsspiel, sondern auch Klugheit bei der Platzierung. Varianten sind zum Beispiel das Spiel mehrfach in die Rückhand bzw. auf die schwächere Seite des Gegners, um anschließend in die weite Vorhand zu spielen, die nur schwer erreichbar ist.

Eine weitere Variante ist es den Ellbogenbereich gezielt anzuspielen, um den Gegner in eine unangenehme Position zu bringen. Dies ist auch im passiven Spiel mittels Blockbällen möglich. Dann weiß der Gegner nicht so recht, ob er Vor- oder Rückhand nehmen soll und ist gezwungen sich zu bewegen. Besonders effektiv sind diese Anspiele bei Spielern, die gern mit Vor- und Rückhand angreifen.

Welche Punkte sind gemeint?

Es fängt beim Rückschlag an. Dieser sollte natürlich nicht mittig und lang sein. Genau dort hat der Gegner freie Wahl und ihr guckt in die “Röhre”, wisst nicht, wo der nächste Topspin einschlägt.

Effektiver sind dann Rückschläge z.B. weit in die Vorhand. Am besten in so einem Winkel, dass der Ball nicht nur ins linke Eck geht sondern nochweiter vorn in noch steilerem Winkel relativ schnell, mit viel Unterschnitt platziert wird.

Unangenehm ist außerdem die Ellbogenregion (siehe oben), ein kurzer Rückschlag als Variante oder ein Flip, welcher für viele gleich ungewohnt als Rückschlag ist.

Topspins gezielt auf den Ellenbogen – Übungsbeispiele – Teil 2

Im vorangegangenen Artikel ging es um das Spiel auf den Ellenbogen beim Eröffnungstopspin. Nun folgen einige Übungen, die zum Ziel haben diese Platzierung während des Spiels anzuspielen.

Den Ellbogen während des Ballwechsels anvisieren

Kommt einmal ein langer Ballwechsel zustande, so versuchen die meisten Spieler ihren Gegner über die Ecken auszuspielen. Bei sehr laufstarken Spielern kommen dann richtig gute, ansehnliche Ballwechsel zustande. Wer am Ende den Punkt macht ist oft offen.

Eine Variante, wie man zwar nicht ganz so spektakulär aber effektiv zum Punktgewinn kommt, ist das Spiel auf den Ellenbogen innerhalb des Ballwechsels. Ein typischer Ablauf ist folgender: Nach einem kurzen Aufschlag erfolgt ein langer Rückschlag in die Rückhand, welcher schließlich diagonal angegriffen wird.

Wird dieser Ball dann (wie es häufig auch real im Spiel passiert) diagonal zurückgeblockt, so ist es eine Variante diesen Ball erneut mit Topspin anzugreifen und direkt auf den Ellenbogen zu spielen, anstelle den direkten risikobehafteten Schlagabtausch zu suchen.

Kurzbeschreibung der Übung

• Spieler 1: kurzer Aufschlag
• Spieler 2: Rückschlag auf die Rückhand
• Spieler 1: Topspin diagonal auf die Rückhand
• Spieler 2: Blockball in die Rückhand
• Spieler 1: Topspin auf den Bauch/ auf den Ellebogen
• frei

Kontrollübung für das Spiel auf den Ellenbogen

Um gezielt die Platzierung des eigenen Topspins oder des Blockballs zu üben eignet sich folgendes Training: Häufig spielen sich einige Spieler diagonal ein. Dies geschieht zunächst mittels Konterschlägen, im Anschluss blockt ein Spieler, der andere zieht Topspins, solange bis ein Fehler geschieht.

Diese Übung lässt sich geringfügig abwandeln und bringt gleichzeitig einen Trainingseffekt. Spieler 1 bekommt die Aufgabe stets auf die Ellenbogenregion anzugreifen. Spieler 1: Topspin auf den Ellenbogen. Spieler 2 sollte diesen Ball blocken. Das bedeutet für Spieler 1, dass er jedes Mal die Position anvisiert, bei der der Ellenbogen angespielt werden kann. Für Spieler 2 bedeutet es, dass er stets seinen Schlägerwinkel und seine Fuß- und Körperstellung anpassen muss, um den Ball gut kontrolliert blocken zu können.

Topspins gezielt auf den Ellenbogen – Übungsbeispiele – Teil 1

Der Topspin auf den Ellenbogen eignet sich gut, um ein bisschen Abwechslung in das Angriffsspiel zu bringen. Häufig wird nur in die Ecken gespielt, was natürlich wichtig ist, um den Gegner in Bewegung zu bringen, allerdings auch dazu führt, dass er sich irgendwann darauf einstellt.

Übung – Topspin auf den Ellenbogen

Viele Spieler bauen ihr Spiel mit einem Aufschlag aus der Rückhandseite heraus auf, um sich die weite Vorhand für einen Topspin offen zu lassen. Ausgehend von dieser Grundstellung ist der Rückschlag nach einem kurzen Aufschlag häufig ein Schupfball auf die Rückhand oder in die Mitte. Dies ist ein idealer Ort für einen diagonalen Topspin, welcher auf die Ellenbogenregion geht.

Der Übungsablauf ist dann folgender:

• Spieler 1: kurzer Aufschlag
• Spieler 2: Rückschlag als Schupfball auf die Mitte oder in die Rückhand
• Spieler 1: Topspin auf den Ellenbogen
• Spieler 2: Blockball in die Vorhand
• Spieler 1: frei

Übungsvarianten

Ausgehend von dieser Grundübung können natürlich Varianten eingebaut werden. Eine dieser Varianten ist zum Beispiel, dass bereits der Aufschlag ab und zu auf den Bauch von Spieler 2 gesetzt wird.

Dies führt zu einer ständigen Wachsituation. Das Verhältnis sollte jedoch nicht höher, als 30:70 sein, da sonst das Ziel der Übung verfehlt wird. Wenn ein Aufschlag lang kommt, so darf der Spieler, der den Ball annimmt sofort angreifen. Der weitere Spielverlauf ist dann frei.

Taktische Aspekte – gezielt den Ellenbogen anspielen

Ein häufig eingesetztes taktisches Mittel sind gezielt auf den Ellenbogen gespielte Angriffsbälle oder aggressive Schupfbälle.

Theoretische Hintergründe zum Spiel auf den Ellenbogen

Generell darf die Floskel “Spiel auf den Ellenbogen” nicht missverstanden werden. Es ist damit gemeint, dass der Ball weder in den Vorhandbereich, noch in den Rückhandbereich gespielt werden soll. Somit wird vermieden, dass der gegnerische Spieler direkt angreifen kann ohne sich bewegen zu müssen. Man könnte es auch so ausdrücken, dass man sagt “Spiel auf den Bauch”.

Der Hintergrund ist, dass man bei dem Spiel auf den Bauch nie richtig weiß, ob man den Ball nun mit der Vorhand oder mit der Rückhand annehmen muss. Bei Spielern, die sich nicht gern bewegen führt dies zu einer Bewegungsanpassung d.h. sie stehen nicht richtig zum Ball und können diesen deshalb nicht optimal kontrollieren.

Bei diesem taktischen Mittel sind sowohl Angriffsschläge, als auch Verteidigungsschläge effektiv. Nach einem Topspin auf den Bauch zum Beispiel neigen viele dazu nur den Schläger zu führen, anstatt einen kurzen Sidestep zu machen, um sich besser zu positionieren. Oftmals überrascht man den Gegner so, dass er kaum reagieren kann, da es die meisten gewohnt sind, dass ihre Gegner ihre Angriffsschläge in die Ecken setzen.

Beim Schupfball auf den Ellenbogen hingegen geht es eher darum, dem Gegner die Position zum Angriffschlag so unangenehm, wie möglich zu machen. Nur durch einen kurzen Schritt zur Seite ist dieser mit dem optimalen Hebel möglich.

Ellbogen beim Aufschlag anspielen?

Warum eigentlich nicht? Gerade lange Seitenschnittaufschläge eignen sich hierfür besonders gut. Genau wie bei den Schlagtechniken aus dem direkten Spiel heraus ist ein Aufschlag auf den Bauch ein gutes Mittel gegen lauffaule Gegner. Sollte man sich für einen langen Aufschlag entscheiden, muss man trotzdem hellwach sein, da der Gegner dies auch schnell mal antizipieren kann und direkt zum Topspin ansetzt.

Schlüsselwörter: Aufschlag auf den Bauch, Spiel auf den Bauch, Spiel auf den Ellenbogen

39. Topspins gezielt auf den Ellenbogen – Übungsbeispiele – Teil 1

Der Topspin auf den Ellenbogen eignet sich gut, um ein bisschen Abwechslung in das Angriffsspiel zu bringen. Häufig wird nur in die Ecken gespielt, was natürlich wichtig ist, um den Gegner in Bewegung zu bringen, allerdings auch dazu führt, dass er sich irgendwann darauf einstellt.

Übung – Topspin auf den Ellenbogen

Viele Spieler bauen ihr Spiel mit einem Aufschlag aus der Rückhandseite heraus auf, um sich die weite Vorhand für einen Topspin offen zu lassen. Ausgehend von dieser Grundstellung ist der Rückschlag nach einem kurzen Aufschlag häufig ein Schupfball auf die Rückhand oder in die Mitte. Dies ist ein idealer Ort für einen diagonalen Topspin, welcher auf die Ellenbogenregion geht.

Der Übungsablauf ist dann folgender:

• Spieler 1: kurzer Aufschlag
• Spieler 2: Rückschlag als Schupfball auf die Mitte oder in die Rückhand
• Spieler 1: Topspin auf den Ellenbogen
• Spieler 2: Blockball in die Vorhand
• Spieler 1: frei

Übungsvarianten

Ausgehend von dieser Grundübung können natürlich Varianten eingebaut werden. Eine dieser Varianten ist zum Beispiel, dass bereits der Aufschlag ab und zu auf den Bauch von Spieler 2 gesetzt wird.

Dies führt zu einer ständigen Wachsituation. Das Verhältnis sollte jedoch nicht höher, als 30:70 sein, da sonst das Ziel der Übung verfehlt wird. Wenn ein Aufschlag lang kommt, so darf der Spieler, der den Ball annimmt sofort angreifen. Der weitere Spielverlauf ist dann frei.