Trainingsübungen mit langen Seitenschnittaufschlägen – Teil 3

Bei den folgenden beiden Artikeln soll es um Seitenschnittaufschläge mit Linksrotation gehen.

Vorteile der Linksrotation bei Aufschlägen

Wenn dem Schnitt von linksrotierenden Aufschlägen nicht entgegen gewirkt wird, so führen diese dazu, dass der Ball in die Vorhand gespielt wird oder er neben dem Tisch landet. Dies aus Sicht eines Rechtshänders. Wenn Linkshänder Linksrotation anwenden, so springt der Ball zur Rückhand.

Gerade im Kinder- und Jugendbereich wird häufig der Rückhandaufschlag mit Linksrotation als erstes gelehrt. Das Ziel ist es hierbei den Gegner dazu zu bringen, den Ball in die starke Vorhand zu spielen. Je höher das Niveau wird, umso besser erkennen die Spieler die Rotation und umso besser werden diese Bälle returniert.

Platzierung und Schnitt bei linksrotierenden Aufschlägen variieren

Ein wichtiges taktisches Mittel ist es die Aufschlaglänge und die Platzierung zu variieren. Dies erfolgt zum Beispiel mit einem langen linksrotierenden Seitenschnittaufschlag in die Rückhand. Es sollte dabei möglichst die identische Ausholbewegung erfolgen, um anschließend mit kurzem, wuchtigen Handgelenkeinsatz doch einen schnellen Aufschlag zu generieren.

Durch eine geringfügige Änderung des Winkels des Schlägerblattes, lässt sich bei der gleichen Bewegung ein unterschiedlicher Schnitt erzeugen. Der reine Seitenschnitt wird erzeugt, wenn das Schlägerblatt offen, gerade und möglichst steil als Verlängerung des Armes gehalten wird. Seitlichen Unterschnitt erzeugt man, indem das Schlägerblatt so gedreht wird, dass es ähnlich, wie die Tischtennisplatte längs und flach gehalten wird.

Eine weitere Hilfestellung, um Seitunterschnitt zu erzeugen ist, dass man beim Schlag eine Art Abwärtsbewegung vollzieht. Bei einer rein seitlichen Bewegung kommt folglich Seitenschnitt zustande.

Autor: Matthias Bormann

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