Trainingsübungen mit Oberschnittaufschlägen – Teil 1

Auch Oberschnittaufschläge sind eine sinnvolle Variante. Diese sollten möglichst erst spät erkennbar sein, wenn sie schnell ausgeführt werden, oder sie werden mit einer Bewegung ausgeführt, die optisch sehr nah an der Variante mit Unterschnitt sein.

Ziel des Oberschnittaufschlags

Das Ziel des Aufschlags mit Oberschnitt ist es entweder den direkten Punkt zu erzielen. Dies dadurch, dass der Gegner den Schnitt nicht richtig einschätzt, oder schlicht weg überrascht ist.

Oder der Schlag dient als Vorbereitung auf einen folgenden Schuss oder Topspin – einen Angriffsball, mit dem der Gegner sehr unter Druck gesetzt wird.

Egal, ob der Aufschlag kurz oder lang gespielt wird, jeder Spieler muss sich darüber im klaren sein, dass dieser Ball ebenso attakiert werden kann. Das Ziel ist es natürlich sein eigenes Spiel vorzubereiten, im Optimalfall den Punkt direkt zu erzielen, aber jeder Oberschnittaufschlag ist mit einem hohen Risiko verbunden.

Varianten des Oberschnittaufschlags

Genau wie bei allen anderen Aufschlägen, können Platzierung, Tempo und Rotation variiert werden. Wichtig ist ein gewinnbringendes Verhältnis des Oberschnittaufschlag im Vergleich zu Unterschnitt- und Seitenschnittaufschlägen.

Die Seitenschnittaufschläge lassen sich am leichtesten so variieren, dass mit einer geringen Bewegungsänderung der Ball einen Oberschnitt – sprich einen Vorwärtsdrall erfährt. Man sollte hierfür einfach versuchen die Hand, als Verlängerung des Unterarms nach oben zu bewegen.

Komplizierter wird es bei Unterschnittaufschlägen. Um diese für den Gegner nicht oder nur schwer sichtbar so auszuführen, dass dem Ball Oberschnitt versehen wird, ist die hohe Kunst des Tischtennis.

Autor: Matthias Bormann

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