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Trainingsübungen mit kurzen rechtsrotierenden Aufschlägen – Teil 2

Die Varianten eines rechtsrotierenden Aufschlags sind sehr vielfältig. In der folgenden Übung wird auf den Faktor Platzierung eingegangen.

Die Platzierung häufig variieren

Egal welcher Aufschlag ausgeführt wird, die Platzierung sollte dabei möglichst oft variiert werden. Ob kurz, lang oder halblang sollte man während des Spiels entscheiden. Jeder Gegner hat seine Stärken und Schwächen an einer anderen Stelle. Wichtig ist, dass nicht jeder Aufschlag auf die gleiche Stelle kommt. Dann stellt sich jeder Spieler darauf ein.

Kurz in die Vorhand oder weit in die Rückhand

Bei der folgenden Übung wird die Reaktion auf unterschiedliche Aufschläge mit gleichem Bewegungsansatz trainiert. Den Aufschlag mit Rechtsdrall kann man z.B. in den Varianten 1a oder 1b ausführen.

Bei der Variante 1a handelt es sich um einen kurzen Aufschlag in die Vorhand. Dies ist eine sinnvolle Variante, da die meisten Spieler diesen Aufschlag so ausführen, dass er in die Rückhand geht und sich der Gegner schnell darauf einstellen kann. Die Variante 1b ist so gedacht, dass der aufschlagende Spieler nahezu die gleiche Bewegung beim Aufschlag vollzieht, wie beim Aufschlag 1a. Der Unterschied liegt in den letzten Zügen des Schlags. Dabei wird versucht möglichst spät die Bewegung eines schnellen Aufschlags zu erzeugen.

Nun zur Übung:

Spieler 1 (unten) und Spieler 2 (oben) stehen sich gegenüber. Spieler 2 übt den aggressiven Rückschlag nach rechtsrotierenden Aufschlägen. Spieler 1 spielt unregelmäßig zwei Varianten des benannten Aufschlags.

Die Übung beginnt mit dem Aufschlag von Spieler 1. Dieser soll entweder kurz bzw. halblang in die Vorhand von Spieler 2 gespielt werden (1a). Oder der Aufschlag erfolgt lang nach außen in die Rückhand (1b). Der Vorteil des zweit genannten Aufschlags ist, dass dieser durch den Rechtsdrall noch weiter nach außen getrieben wird und sich Spieler 2 mehr bewegen muss.
Egal, für welche Aufschlagvariante sich Spieler 1 entscheidet, Spieler 2 soll versuchen diesen direkt anzugreifen. Der dazu notwendige Topspin (2b) oder Flip (2a) erfolgt immer in die Vorhand von Spieler 1.

Insbesondere bei dem Topspin 2b ist wieder höchstes Risiko und am besten ein harter, schneller Schlag gefragt.

Kurzbeschreibung

• Spieler 1: entweder kurzer Aufschlag mit Rechtsdrall (1a) oder lang (1b)
• Spieler 2: entweder Flip (2a) oder schneller, harter Topspin (2b)
• frei

Autor: Matthias Bormann