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Stabilisatoren wichtig für Schlagpräzision

Nicht nur beim Sport sind unsere Muskeln aktiv, auch wenn wir ihre Aktivität oft erst beim Sport wirklich spüren. Einige Muskeln arbeiten kaum bemerkt, weil sie zwischen den Gliedmaßen ihr Werk verrichten.

Der Rumpf, allem voran die Stabilisatoren der Bauchmuskulatur und des unteren Rückens zählen zu diesen Muskeln. Fast unbemerkt sorgen die Stabilisatoren an jeder Bewegung beteiligt für ihren Erfolg und unsere Balance.

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Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Im Tischtennis wäre es nicht möglich einen Schlag präzise zu platzieren oder einen schwerer zu erreichenden Ball zu retournieren, wenn die Stabilisatoren nicht aktiv wären.

Deshalb sollten diese unbedingt regelmäßig trainiert werden, um die allgemeine Beweglichkeit zu erhöhen. Dafür gibt es zahlreiche Übungen. Die Folgende zählt zu den Klassikern.

Durchführung:

Sitzende Haltung auf einem ebenen Untergrund einnehmen. Anschließend werden die Beine angehoben, so dass das Gesäß die einzige Bodenkontaktstelle bildet. Nun werden die Beine abwechselnd zur Brust geführt, während unter dem angezogenen Unterschenkel ein Medizinball mit Griff von einer Hand in die andere übergeben wird.

Intensität:

Vier Durchgänge mit zehn Sekunden Dauer.

Konditionstraining

Mit Kondition werden die konditionellen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit zusammengefasst. Entsprechend der Anforderungen einer jeden Sportart sind die Ausprägungen einzelner konditioneller Fähigkeiten unterschiedlich. Das optimale Zusammenspiel dieser vier Elemente ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Spiel.

Besonderheiten der Sportart

Das Tischtennisspiel ist geprägt von schnellkräftigen Bewegungen und hohem Konzentrations- und Antizipationsvermögen. Jeder einzelne Schlag ist abhängig von einer gewissen Grundausdauer, dem zur Verfügung stehenden Bewegungsradius und der Beweglichkeit an sich. Jeder Schlag wird begleitet von Bewegungsabläufen der Beine, des Rumpfes und der Armmuskulatur, sodass auch die zur Verfügung stehende Kraft eine wichtige Komponente ist. Des Weiteren ist eine Grundspannung ist immer von Nöten. Beim Konditionstraining sollten keine der vier Aspekte außer Acht gelassen werden.

Grundsätze beim Konditionstraining

Die Übungen in den Kategorien Schnelligkeitstraining, Ausdauertraining, Beweglichkeitstraining und Krafttraining sollen dabei helfen gezielt einzelne konditionelle Fähigkeiten zu trainieren. Dabei wird zunächst erklärt, welche Übungen ohne Ball einen positiven Effekt in Bezug auf den Tischtennissport ermöglichen. Im Anschluss werden Trainingsübungen erklärt, die auch im Wettkampf in ähnlicher Form vorkommen. Diese Übungen finden mit Ball statt, sodass die Komponente Ballgefühl trotz des gezielten Konditionstrainings nicht außer Acht gelassen wird. Die zentralen Elemente des erfolgreichen Tischtennisspiels sind die individuelle Technik und die angewandte Taktik. Beide Elemente sind wesentlich von den konditionellen Fähigkeiten abhängig.