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Trainingsübungen mit Unterschnittaufschlägen – Teil 2

Die folgende Übung bezieht sich auf eine häufig anzutreffende Spielsituation in unteren Ligen. Nach dem Aufschlag schupfen beide Spieler um die Wette. Jeder wartet auf den gegnerischen Fehler.

Spieleröffnung nach einem Unterschnittduell

Das Ziel der Übung ist es zu lernen, wie man sich aus einem Unterschnittduell befreit und selbst die Initiative im Angriffsspiel ergreift.

Spieler 1 spielt unten (siehe Zeichnung), Spieler 2 (oben). Spieler 1 beginnt mit einem Unterschnittaufschlag, der in der Länge variabel einsetzbar ist (1). Der Aufschlag soll jedoch in die Rückhand gehen. Sein Gegenüber, Spieler 2, schupft diesen Aufschlag zurück und es kommt zum Rückhand – Rückhand, Schupfduell (2) beider Spieler, die mit der Rückhand schupfen. Dieses Duell soll nur zwischen 3-5 Mal durchgeführt werden (spätestens beim 5ten Schupfball muss Spieler 1 angreifen).

Sobald sich Spieler 1 traut, stellt er sich auf die Vorhand um und spielt Vorhand Topspin diagonal (3). Dieser Ball wird parallel geblockt (4) und dann ist die Übung frei.

Kurzbeschreibung

• Spieler 1: Aufschlag mit Unterschnitt in die Rückhand von Spieler 2 (1)
• Spieler 2 und Spieler 1: beide schupfen Rückhand – Rückhand 3-5 Mal (2)
• Spieler 1: Topspin diagonal (3)
• Spieler 2: Block parallel (4)
• frei

Autor: Matthias Bormann

Trainingsübungen mit Oberschnittaufschlägen – Teil 2

Nach dem in Teil eins der Serie “Trainingsübungen mit Oberschnittaufschlägen” einige theoretische Grundlagen abgehandelt wurden, geht es nun in die Praxis.

Flip oder Schupf?

Da es wie gesagt die hohe Kunst im Tischtennis ist, einen Aufschlag so zu machen, dass er für den Gegner so aussieht wie Unterschnitt und dann doch Oberschnitt drin ist, kann die folgende Übung als Aternative zum Oberschnitt stets mit Seitenschnitt oder Seitenunterschnitt ausgeführt werden.

Die Übung beginnt mit einem kurzen oder halblangen Aufschlag (1a) oder (1b) von Spieler 1, der sich in der Zeichnung unten befindet. Der Rückschlag von Spieler 2 (oben) erfolgt immer diagonal, also (2a) oder (2b). Anschließend spielt Spieler 1 immer parallel (3a) oder (3b). Dieser Ball soll möglichst als Topspin gespielt werden.

Die Besonderheit der Übung ist der unregelmäßig ausgeführte Aufschlag. Er soll bewusst auch im Schnitt variiert werden. Entweder mit Oberschnitt oder mit Seitunterschnitt. Bei Unterschnitt wird geschupft, bei Oberschnitt spielt Spieler 2 einen Flip als Rückschlag.

Bei falscher Einschätzung beim Rückschlag fliegt der Ball entweder ins Netz oder kommt hoch zurück. Der hohe Ball soll sofort geschossen werden.

Kurzbeschreibung

• Spieler 1: kurzer oder halblanger Aufschlag mit Seitunterschnitt oder Oberschnitt (1a) oder (1b)
• Spieler 2: Flip oder Schupf diagonal (2a) oder (2b) je nach vorhergegangenem Aufschlag
• Spieler 1: Topspin parallel (3a) oder (3b)
• frei

Autor: Matthias Bormann

Die Variation des Tempos beim Aufschlag

Wie auch generell im Spiel kommt es beim Aufschlag auf die Vielzahl der Varianten an. Nicht nur Rotation und Platzierung sind wichtig, sondern auch die Ausführung des Aufschlags mit unterschiedlichem Tempo.

Möglichkeiten das Tempo zu variieren

Es gibt schnelle und langsame Aufschläge. Aber wie führt man diese aus? Die langsame Variante – egal, ob mit viel oder ob mit wenig Schnitt, sollte jedem klar sein. Besonders empfehlenswert ist dabei der Unterschnittaufschlag. Führt man diesen mit entsprechend langer Flugphase des Balls in der Luft aus (das ist die hohe Kunst wie er z.B. von Hermann Mühlbach ausgeführt wird), so kann man das Spiel noch langsamer machen. Um seinen Kontrahenten aus dem Rhytmus zu bringen, hilft manchmal auch eine längere Konzentrationsphase vor dem Schlag.

Richtig schnelle Aufschläge zu erlernen braucht Zeit. Das wichtigste ist, dass man den Ball erst kurz bevor er auf dem Tisch aufkommen würde schlägt. Dabei sollte man ebenso an eine schnellkräftige Bewegung des Armes und gegebenenfalls auch des Handgelenks denken. Wichtig zu wissen ist auch, dass schnelle Aufschläge nur dann Sinn machen, wenn sie auch richtig lang kommen. Lang bedeutet im Optimalfall auf die weiße Begrenzungslinie des Tischtennistischs.

Gesundes Verhältnis zwischen schnellen und langsamen Aufschlägen

Je höher die Spielklasse ist, umso weniger werden schnelle und lange Aufschläge gemacht. Der Grund dafür liegt in der Schnelligkeit und in der Reaktionsfähigkeit der Gegner. Viele Spieler erreichen selbst dies Überraschungsaufschläge (90% der Aufschläge werden kurz gemacht) und können direkt zum Angriff übergehen.

Das angegebene Verhältnis von 90 zu 10 ist in vielen Spielklassen üblich. Im Kreis neigen jedoch einige Spieler dazu fast nur lange Aufschläge zu machen. Sobald sie gegen stärkere Gegner spielen und die ihre Aufschläge alle angreifen, wissen sie aber was sie verbessern können. Auch auf Kreisebene sollte das Verhältnis so ausfallen, dass die Mehrzahl der Aufschläge kurz ausgeführt wird. Kurz bedeutet, dass der Ball mindestens 2 Mal auf der gegnerischen Tischhälfte aufkommt.

Autor: Matthias Bormann

Trainingsübungen mit Aufschlägen auf die VH – Teil 3

Ähnlich wie bei der vorangegangenen Übung soll die Spieleröffnung mit einem Seitenschnittaufschlag in die Vorhand trainiert werden. Diese Variante schult zum einen die Aufschlagannahme bei Anspielpunkten, die nicht so häufig üblich sind. Zum Anderen wird vom Aufschläger eine neue taktische Variante einstudiert.

Kurzer Aufschlag in die Vorhand, Rückschlag als Flip

Das Risiko eines Seitschnittaufschlags in die Vorhand besteht, dass der gegnerische Spieler diesen Flipt. Dadurch, dass der Aufschlag so platziert wird, dass er mindestens zwei Mal auf der Tischhälfte des Gegners aufkommt, wird vermieden, dass er Topspin ziehen kann.

Was jedoch bei gut beherrschter Technik geht, ist die Spieleröffnung mit einem Flip, auf den man gefasst sein muss.

Spieler 1, der sich auf der folgenden Zeichnung unten befindet, beginnt mit einem kurzen Aufschlag mit Seitschnitt (1) in die Vorhand von Spieler 2 (oben). Spieler 2 beantwortet den Aufschlag mit einem Flip in die weite Vorhand (2). Dieser Ball wird mit einem Topspin parallel (3) beantwortet. Danach ist die Übung frei, es versuchen beide Trainingspartner den Punkt zu erzielen.

Nach dem Vorhand Flip sollte Spieler 2 beachten, dass er den Topspin, der auf den Flip folgt nicht zu zeitig ansetzt. Dies führt häufig dazu, dass der Ball im Netz landet. Die sichere Variante ist, dass man den Ball länger ausspringen lässt. Dadurch ist mehr Zeit zur Verfügung und man kann den Schlag konzentrierter angehen.

Kurzbeschreibung

kurzer Aufschlag mit Seitschnitt (1) von Spieler 1 (unten)
Return mittels Vorhand Flip (2) von Spieler 2 (oben)
Vorhand Topspin (3) parallel von Spieler 1
frei

Autor: Matthias Bormann

Trainingsübungen mit Aufschlägen auf die Vorhand – Teil 2

Die meisten Tischtennisspieler spielen ihre Aufschläge gezielt auf die schwächere Seite ihres Konkurrenten. Diese ist bei den meisten die Rückhand. Oft gerät dabei völlig in Vergessenheit, dass der Aufschlag in die Vorhand auch sehr unangenehm sein kann.

Kurzer Aufschlag in die Vorhand, langer Rückschlag

Bei der folgenden Übung handelt es sich um eine Spielsituation, die in vielen Punktspielen eintritt. Es wird ein kurzer Aufschlag, ein langer Rückschlag mit Unterschnitt und der Eröffnungstopspin trainiert.

In der folgenden Zeichnung ist der sich unten befindende Spieler der Aufschläger (Spieler 1). Spieler 2 returniert den Ball und befindet sich in der Abbildung oben.

Die Besonderheit der Übung ist, dass der erste Ball, der Aufschlag, mit Seitenrotation in die Vorhand von Spieler 2 gespielt wird (1). Dies ist mit unter sehr unangenehm für den Gegner. Der Aufschlag sollte so platziert werden, dass er mindestens 2 Mal auf der Tischhälfte des Gegners aufkommt. Dadurch wird verhindert, dass er mit Topspin angreift.

Der Rückschlag erfolg in die Mitte (2) mit der Schlagtechnik Schupf. Von dort ausgehend wird Topspin in die Vorhand gespielt (3). Im Anschluss ist die Übung frei, d.h. das beide Spieler den Punkt ausspielen sollen.

Kurzbeschreibung

• Kurzer Aufschlag (1) mit Seitenschnitt von Spieler 1
• langer Rückschlag (2) mit Unterschnitt von Spieler 2
• Topspin auf Vorhand (3) von Spieler 1
• frei

Autor: Matthias Bormann

Trainingsübungen mit kurzem Aufschlag in die Vorhand – Teil 2

Im ersten Teil wurde auf einige Besonderheiten beim kurzen Aufschlag in die Vorhand eingegangen. Nun wird eine Trainingsübung vorgestellt.

Kurzer Aufschlag mit langem Rückschlag

Im Folgenden wird eine Trainingsübung beschrieben, die den kurzen Aufschlag in die Vorhand und die anschließende Spieleröffnung mit einem Vorhand Topspin schult. Ein derartiger Spielbeginn kommt im Punktspiel recht häufig vor und sollte stets zu einem Punktgewinn des aufschlagenden Spielers führen, da diese Bewegungsabläufe häufig trainiert werden.

Spieler 1 (unten) beginnt die Übung mit einem kurzen Aufschlag (1) in die Vorhand von Spieler 2(oben). Der Rückschläger (Spieler 2) returniert den Ball diagonal in die Vorhand (2) des aufschlagenden Spielers. Kommt diese Art Spieleröffnung im Punktspiel vor, so freut sich jeder, dessen starke Seite die Vorhand ist. Es erfolgt ein diagonaler Vorhand Topspin in die VH des Gegners (3). Dieser Topspin kann ruhig hart geschlagen werden, wenn der Ball gut steht.

Generell gilt der Topspin als ein Vorbereitungsschlag, jedoch sollte man diesen umso härter schlagen, je besser man zum Ball steht.

Kurzbeschreibung der Übung

• Kurzer Aufschlag von Spieler 1 in die Vorhand
• Langer Rückschlag von Spieler 2 in die Vorhand
• Topspin diagonal
• frei

Variationen der Übung

Die oben genannte Übung lässt sich natürlich generell mit verschiedenen Platzierungen und diversen Überraschungsmomenten variieren. Bei fortgeschrittener Spielstärke ist es zum Beispiel möglich die Anweisung zu geben, dass ab und zu ein langer Aufschlag eingestreut wird. Das Verhältnis sollte 90 zu 10 sein. D.h. 90 % der Aufschläge kommen kurz, so wie die Übung auch beschrieben ist und 10 % der Aufschläge werden lang gespielt. Der Gegner soll immer hellwach sein und darauf reagieren.

Weitere Möglichkeiten sind:

• Flip als Return
• Gegentopspin als Antwort auf den parallelen Topspin (2)
• Aufschlag ab und zu kurz zurücklegen
• Topspin (2) nicht immer diagonal, sondern ab und zu parallel spielen

Autor: Matthias Bormann

Trainingsübungen mit kurzem Aufschlag in die Rückhand – Teil 3

Im dritten Teil der Serie „Übungen mit kurzem Aufschlag in die Rückhand“ soll es nun um die Varianten des Rückschlags gehen.

Kurzer Aufschlag des Gegners – was nun?

Die meisten Tischtennisspieler beginnen ihr Spiel mit einem kurzen Aufschlag. Die meisten platzieren diesen so, dass er in die Rückhand des Gegners kommt und der Ball mit Rückwärtsrotation versehen ist.

Der Hintergrund ist simpel: Der Aufschlag dient der Vorbereitung der eigenen Spielstrategie. Die meisten Rückschläger schupfen den Ball zurück in die Rückhand. Von dort aus kann man „bequem“ angreifen. Aber aus Sicht des Rückschlägers ist dies schlecht, weil man sehr schnell in Bedrängnis gerät.

Das Ziel sollte es sein auch beim Aufschlag – Rückschlag sehr variantenreich zu agieren. Dies bedeutet konkret, dass der Aufschlag nicht immer stupide lang zurück geschupft werden sollte. Mögliche Rückschlagvarianten auf einen kurzen Aufschlag in die Rückhand sind:

• Kurz zurücklegen in die VH oder in die RH
• Lang zurück schupfen (dies möglichst mit viel Unterschnitt)
• Den Aufschlag Flippen!

Der Flip – ein trickreicher Schlag, der wohl bedacht eingesetzt werden sollte

Der Rückhand Flip ist ein Schlag, den nicht jeder Tischtennisspieler beherrscht. Er dient der Spieleröffnung, vor allem auf schnittlose oder überschnittene Aufschläge. Beherrscht man die Technik perfekt, so ist es auch möglich viele unterschnittene kurze Aufschläge mittels Flip direkt anzugreifen.

Wie immer ist es auch bei diesem Schlag wichtig ihn variantenreich einzusetzen. Mal in die VH, mal in die Rückhand, je nachdem, wie der Gegner zum Ball steht. Außerdem sind sehr viel Feingefühl und das richtige Timing gefragt. Der Ball sollte möglichst am höchsten Punkt nach dem Absprung auf der eigenen Tischhälfte getroffen werden. Bei der Bewegung ist es wichtig sein Handgelenk mit einzusetzen.

Die zuvor in Teil 2 der Reihe „Trainingsübungen mit kurzem Aufschlag in die Rückhand“ benannte Übung lässt sich genauso mit einem Flip als Eröffnungsschlag trainieren. Im Punktspiel legen die meisten TT Spieler den Ball nur zurück und der Gegner kann anschließend machen was er will. Der Flip ist ein Überraschungsschlag, der gerade bei knappen Spielen den entscheidenden Vorteil bringen kann und somit über Sieg- und Niederlage entscheidet.

Autor: Matthias Bormann

Trainingsübungen mit kurzem Aufschlag in die Rückhand – Teil 2

Nach dem ersten einleitenden Artikel zum Thema Aufschlag in die Rückhand geht es nun darum konkrete Trainingsübungen vorzustellen, die zum Einen üben, wie man den Gegner anspielt, zum Anderen aber auch schulen, wie man als Rückschläger darauf reagiert.

Kurzer Aufschlag in die Rückhand

Zunächst stellt sich die Frage – Was ist überhaupt ein kurzer Aufschlag? Viele Kinder- und Jugendliche wissen dies nicht, denken, sie machen einen kurzen Aufschlag, sollten aber lernen diesen noch viel kürzer zu machen.

Nun die Antwort: Ein kurzer Aufschlag sollte mindestens drei Mal auf der Tischhälfte des Gegners aufkommen. Im Optimalfall ist in dem Aufschlag soviel Rückwärtsrotation, das der Ball auf dem Tisch liegenbleibt bzw. in Richtung des Netzes rotiert.

Übung mit Aufschlag in die Rückhand

Ein kurzer Aufschlag in die Rückhand ist immer der Anfang für die folgende Übung. Spieler 1 (unten) spielt diesen mit Unterschnitt oder schnittlos in das gestrichelte Feld (siehe Zeichnung „1“). Spieler 2 (oben) returniert diesen Aufschlag mit einem langen Schupfball in die Rückhand von Spieler 1.

Diese Art der Spieleröffnung kommt im Punktspiel ständig vor. Deutlich über 50 % der Breitensportler spielen den Aufschlag lang zurück in die Rückhand, weil sie davon ausgehen, dass die RH die schwächere Seite des Gegners ist. Nach dem Schupfball von Spieler 2 greift Spieler 1 diagonal mit einem Topspin an (3). Wenn er flink genug auf den Beinen ist, so zieht er mit der Vorhand an. Wer den Rückhand Topspin beherrscht kann diesen anwenden.

Nach diesem Schema ist die Übung „frei“. D.h. der Punkt wird ausgespielt.

Kurzbeschreibung der Übung

• Kurzer Aufschlag von Spieler 1 in die RH von Spieler 2
• Langer Schupfball von Spieler 2 auf die RH von Spieler 1
• Topspin diagonal mit Vor- oder Rückhand
• frei

Autor: Matthias Bormann

Trainingsübungen mit kurzem Aufschlag

Wie bereits in der Zusammenfassung zum Thema Platzierung beim Aufschlag erwähnt, kann dieser entweder kurz, halblang oder lang und in der Vertikalen variiert werden. Heute widmen wir uns explizit den kurzen Aufschlägen.

Wann werden kurze Aufschläge eingesetzt?

Das Ziel eines kurzen Aufschlags ist es den Gegner nicht zum Angriff kommen zu lassen. Oftmals sind diese Aufschläge die Besten, damit man selbst als erstes attackieren kann. Auch bei kurzen Aufschlägen kann man natürlich die Rotation variieren. Es ist wichtig im Punktspiel nicht immer den gleichen Schnitt zu spielen, damit sich der Gegner nicht darauf einstellt. Die folgende Übung ist ausschließlich für Aufschläge mit Unterschnitt gedacht.

Übung mit kurzem Unterschnittaufschlag und langem Rückschlag

Bei der folgenden Trainingsübung im Tischtennis stehen drei Aspekte im Vordergrund:

• Kurzer Aufschlag
• Langer Rückschlag
• Eröffnungsschlag mit der Vorhand

Es handelt sich bei der folgenden Übung um eine tolle Variante, um nahezu alle Schläge zu trainieren, die im Punktspiel auch vorkommen.

Spieler 1, der sich in der Zeichnung unten befindet, spielt einen kurzen Aufschlag (1) in das gestrichelte Feld von Spieler 2, der in der Zeichnung oben zu finden ist. Die Aufgabe von Spieler 2 ist es den Ball lang in die VH zurückzulegen (2) – dies möglichst mit Unterschnitt. Nun zieht Spieler 1 einen Topspin diagonal (3). Dabei muss er besonders darauf achten, wie viel Unterschnitt Spieler 2 in den vorangegangenen Schlag hineinbrachte. Je mehr Unterschnitt drin ist, umso mehr muss Spieler 1 nach oben ziehen! Der folgende Schlag ist ein paralleler Block (4) von Spieler 2. Danach ist die Übung offen, das bedeutet, dass jeder der beiden Spieler versucht den Punkt zu machen.

Varianten:

• Block (4) als Gegentopspin
• Rückschlag des kurzen Aufschlags als Flip (2)
• Rückschlag des kurzem Aufschlags mit viel Unterschnitt (2)

Kurzbeschreibung der Übung

• Kurzer Aufschlag (1) verteilt über die gesamte gegnerische Plattenhälfte
• Langer Rückschlag (2) mit Unterschnitt
• Topspin diagonal (3)
• Block parallel (4)
• Frei

Matthias Bormann