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Fussmassage als Trainingsabschluss

Wenn man an klassische Präventionsarbeit im Training denkt, dann denkt man meistens an Beine, Rücken und Schulter. Und tatsächlich sind die Verletzungen an diesen Körperteilen die häufigsten (zusammen mit Armen, die aber oft so verletzt werden, dass Prävention nicht hilft.

Zu den mittlerweile Standard gewordenen Geräten gehört dabei die Faszienrolle. Mit dieser werden vor allem die Beine und der Rücken bearbeitet. Allerdings werden dabei oft Körperpartien zu Unrecht vernachlässigt, die mit einer Faszienrolle ebenfalls gut trainiert werden können. Dazu zählen beispielsweise die Füße.

Im Tischtennis beispielsweise werden die Füße intensiv beansprucht. Die schnellen Positionswechsel an der Platte führen zu ruckartigen Neuaufsetzungen und Abstoppbewegungen. Diese steigern die Verletzungsanfälligkeit der Füße. Diese kann mit der Faszienrolle entgegengewirkt werden.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Übungsablauf:
Auf dem Rücken liegend die Füße auf der Faszienrolle positionieren. Dann die Füße mit Bewusstsein für Verspannte Punkte langsam und intensiv ausrollen.

Intensität:
3 x 30 Sekunden.

Muskelstränge lockern: Beweglicher werden.

Im Training empfiehlt es sich nicht nur, technische oder muskuläre Grundlagen zu legen, sondern auch Verletzungsprävention zu betreiben und gerade im Amateursport die Lebensqualität allgemein zu erhöhen.

Die folgende Übung arbeitet mit der Faszien-Rolle. Diese ermöglicht es in verschiedenen Muskelpartien (heute steht der Rücken im Fokus) Verklebungen der Muskelstränge zu lockern.

Massage_Rücken_Faszienrolle
Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Diese können mit Blick auf den Sport Verletzungen des komplexen Systems aus Unterem Rücken, Hüfte und Knie sowie Oberer Rücken und Schulter begünstigen. Zusätzlich senken sie allgemein die Lebensqualität, da sie unangenehme Verspannungen oder Schmerzen verursachen können und meist auch bei psychischen Belastungen eine Begleiterscheinung darstellen.

Der Übungsablauf:
Der Übende legt sich auf die Rolle und beginnt sich vom unteren Rücken aus nach oben zu rollen. Diese Bewegung sollte möglichst langsamen vollzogen werden und an den Schultern angekommen umgekehrt werden.

Möglichst ruhige und langsame Ausführung. Verspannte stellen sollten langsamer und intensiver bearbeitet werden.