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Gesundheit und Stabilität fördern

Beim Tischtennis fallen als beteiligte Muskeln besonders die Brust und Schulter sowie die Beine und der Trizeps ins Auge. Allerdings sind auch der Rücken und der Bizeps beteiligt. So beispielsweise zum einen bei der Stabilisierung sämtlicher Bewegungen der augenscheinlicheren Muskelgruppen.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Übung, die wir dieses Mal vorstellen, kann vor allem unter höherer Belastung die Stabilität mittrainieren. Andererseits sind die genannten Muskeln auch bei der Rückhand beteiligt. Insofern kann es abgesehen von der Stabilität sinnvoll sein, die Übung auszuführen. Zudem fördert die genannte Übung basierend auf dem körpereigenen Gewicht die Gesundheit und beugt Rückenproblemen vor.

Übungsablauf:
Man beginnt im aufrechten Stand. Die Füße befinden sich auf einem Trainingsband. Dieses Band wird jetzt bei einem vorgebeugten aber stabilen Oberkörper nur durch Beugung der Ellenbogen gedehnt. Je tiefer man greift, desto höher ist die Spannung.

Intensität:
Drei Durchgänge bei zehn Wiederholungen.

Übung für mehr Durchschlagskraft

Bei Rückhandschlägen kann es im Tischtennis, gerade bei Anfängern, zu Problemen kommen. Der Rückhand mangelt es oft an Durchschlagskraft und Präzision.

Während die Präzision nur mit dem Schläger trainiert werden kann, können Grundlagen für die Intensität der Schläge auf ohne das Spielgerät selbst gelegt werden.

Um nicht nur mehr Energie in die Rückhand legen zu können, sondern auch einen allgemein dynamischeren Bewegungsablauf und mehr Stabilität im Oberkörper zu gewinnen, empfiehlt sich ein gezieltes Training der Rückenmuskulatur. Deshalb sollte diese Übung nicht im nächsten Training fehlen:

training_rubberband
Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Ablauf
Man stellt sich aufrecht mit einem Rubberband. Dieses wird nun von einer Hand vor der Brust gegriffen. Die andere Hand wird in das Band gelegt und mit fast gestrecktem Arm gerade parallel zur Schulter vor dem Körper positioniert.

Anschließend zeiht diese Hand das gespannte Band seitlich weg, bis der Ellenbogen parallel zum Körper ist und begibt sich dann zurück in die Ausgangsposition.

Intensität
Sechs Wiederholung pro Seite in vier Sätzen bei 30 sec. Pause zwischen den Sätzen. Um der Schnellkraft für Schlagbewegungen Vorschub zu leisten, können die Rückführungen langsam und die Bewegungen aus der Ausgangsposition besonders schnell durchgeführt werden.

Die Acht bzw. die Briefübung

Die folgende Übung eignet sich besonders für das tischtennisspezifische Einspielen. Der Vorteil ist, dass dabei sowohl Vorhand (im Folgenden mit VH bezeichnet), Rückhand (im Folgenden mit RH bezeichnet) und die Beinarbeit trainiert werden.

Übungsbeschreibung

Das anschließend zu sehende Schema dient zur verständlichen Erklärung. Bei der folgenden Übung spielen zwei Trainingspartner zusammen. Sie werden als Spieler A und Spieler B bezeichnet. Spieler A ist immer der Zuspieler. Seine Aufgabe besteht darin die Bälle zu verteilen. Dazu spielt er überwiegend Konter- und Blockbälle. Spieler B ist der agierende Spieler. Er spielt überwiegend Topspin und Konterbälle. Er trainiert verstärkt die Beinarbeit, sowie die verschiedenen Techniken.

Spieler A spielt den ersten Ball diagonal aus der VH in die weite VH von Spieler B (siehe Zeichnung A1). Dieser spielt parallel in die RH von Spieler A (siehe Zeichnung B2), der wieder diagonal in die RH von Spieler B spielt (siehe Zeichnung A2). Spieler B spielt anschließend wieder parallel in die VH von Spieler A (siehe Zeichnung B1), wo die Übung von neuem beginnt. Alle Schläge werden als Konter in der Endlosschleife ausgeführt. Die Übung lässt auch wie folgt beschreiben: Spieler A spielt immer diagonal. Spieler B spielt immer parallel.

Übungsvarianten

• Spieler A spielt alle Schläge als Topspin.
• Spieler B spielt alle Schläge als Topspin
• Spieler A spielt alle Schläge mit der VH als Topspin und mit der RH wird gekontert
• Spieler B spielt alle Schläge mit der RH als Topspin und mit der VH wird gekontert
• Beide Spieler schupfen
• Spieler A spielt Schnittabwehr und Spieler B spielt VH und RH-Topspin
• Spieler B spielt Schnittabwehr und Spieler A spielt VH und RH-Topspin