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Unpräzise Schläge durch schwache Stabilisatoren

Viele Anstrengungen des Körpers im Alltag bleiben von uns weitestgehend unbemerkt. Gerade die stabilisierenden Muskeln, wie der untere Rücken und die Bauchmuskeln, arbeiten unbemerkt. Trotzdem sind sie äußerst wichtig, weil wir sonst permanent hinfallen würden.

Im Sport ist ihr Werk dann bereits offensichtlicher. So kann man nur durch Laufen schon Bauchmuskelkater bekommen. Denn die höheren Anstrengungen im Sport bedeuten nichts Anderes als erhöhten Energieaufwand. Und Bewegungen mit höherem Energieaufwand bedeuten mehr Arbeit für die Stabilisatoren.

Beim Tischtennis kann der Kraftaufwand in den Schlägen dazu führen, dass nicht ausreichend trainierte Stabilisatoren ihren Dienst versagen. Die Konsequenz sind unpräzise Schläge oder zu langsame Bewegungen.

Angriff und Defensive leiden. Daher sollten die Stabilisatoren im Training berücksichtigt werden. Mit der folgenden Übung, können die Stabilisatoren ohne Gerät nur mit dem Körpereigengewicht jederzeit trainiert werden.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Durchführung der Übung:
Man befindet sich gestützt auf den beiden Händen und den beiden Knien auf dem Boden. Nun hebt man den Po an. Infolgedessen sollte man nicht von den Knien, sondern auf den Zehenspitzen getragen werden. Dabei sollte der Rücken gerade und der ganze Körper unter Spannung sein.

Intensität:
3 Mal 10 Sekunden die Zielposition halten.

Stabilisatoren wichtig für Schlagpräzision

Nicht nur beim Sport sind unsere Muskeln aktiv, auch wenn wir ihre Aktivität oft erst beim Sport wirklich spüren. Einige Muskeln arbeiten kaum bemerkt, weil sie zwischen den Gliedmaßen ihr Werk verrichten.

Der Rumpf, allem voran die Stabilisatoren der Bauchmuskulatur und des unteren Rückens zählen zu diesen Muskeln. Fast unbemerkt sorgen die Stabilisatoren an jeder Bewegung beteiligt für ihren Erfolg und unsere Balance.

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Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Im Tischtennis wäre es nicht möglich einen Schlag präzise zu platzieren oder einen schwerer zu erreichenden Ball zu retournieren, wenn die Stabilisatoren nicht aktiv wären.

Deshalb sollten diese unbedingt regelmäßig trainiert werden, um die allgemeine Beweglichkeit zu erhöhen. Dafür gibt es zahlreiche Übungen. Die Folgende zählt zu den Klassikern.

Durchführung:

Sitzende Haltung auf einem ebenen Untergrund einnehmen. Anschließend werden die Beine angehoben, so dass das Gesäß die einzige Bodenkontaktstelle bildet. Nun werden die Beine abwechselnd zur Brust geführt, während unter dem angezogenen Unterschenkel ein Medizinball mit Griff von einer Hand in die andere übergeben wird.

Intensität:

Vier Durchgänge mit zehn Sekunden Dauer.