Trainingsübungen für Gegentopspins – Teil 2

Der Gegentopspin am Tisch ist ein recht schwerer Schlag. Dennoch, wird er einmal beherrscht und automatisiert, so ist er in seiner Bewegungsausführung nicht viel langsamer, als ein Blockball. Gleichzeitig ist er aber effektiver, sodass der Gegner sofort unter Druck gesetzt wird.

Gegentopspin am Tisch

Der Gegentopspin benötigt vor allem ein gutes Timing. Der Ball muss unmittelbar nach dem Auftreffen auf der Tischhälfte gegen gezogen werden. Um dies zu trainieren eignet sich für den Start zunächst das Balleimertraining.

Der Trainer steht mit einem Behälter voller Bälle am Tisch, lässt den Ball einmal aufspringen und zieht einen Topspin auf die Vorhand seines Schützlings. Diesen Ball sollte er zunächst langsam und bedacht nach vorn Gegenziehen. Dabei sollte der Ball auf jeden Fall diagonal gespielt werden. Dadurch ist ein breiter Winkel vorhanden.

Je nachdem, wie gut oder schlecht der Übungspartner den Schlag beherrscht können Übungsanpassungen vorgenommen werden. Zum Beispiel ist denkbar, dass der Topspin vom Balleimerspieler zunächst nur zurückgeblockt werden muss, damit dieser sich an den Schnitt gewöhnen kann. Generell sollte stets mehr in Richtung Netz, als nach oben gezogen werden, da der ankommende Schnitt berücksichtigt werden muss.

Kurze schnelle Bewegung

Um den Gegentopspin am Tisch zu beherrschen benötigt es viel Training. Es ist für viele ein Risikoschlag, ja sogar ein Notschlag. Dieser muss in einem Bruchteil von nur wenigen Sekunden ausgeführt werden.

Man darf nicht vergessen, dass es sich hierbei um eine Reaktion auf einen Angriffsschlag handelt. Bei der ankommenden Geschwindigkeit des Balls muss zunächst darauf reagiert werden. Dies geht meist nur durch eine kurze, schnelle Bewegung. Um diese zu automatisieren braucht man viel Training.

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